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By Dieter Kuhn

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Im Alter von sechs Jahren kam Clara in eine Schule, das Noack’sche Institut. « Das Kind, vom Vater im Tagebuch als »unruhiges Temperament« beschrieben, als »eigensinnig« und »unbändig«, es machte in jeder Hinsicht rasche Fortschritte. »Allein, mein Sprachvermögen bildete sich nun schnell aus und damit ein außerordentliches Gedächtnis besonders für musikalische Phrasen, so daß ich jedes kleine Stück nach einige Male spielen, ohne die Noten zu können, auswendig spielte und lange Zeit im Gedächtnis behielt.

So etwas kann nirgendwo fertig gekauft werden, es wurde noch von der Mutter geschneidert. Und was trägt ein Vater? Die Tochter sieht: eine helle, straffe Hose. Aber keinen mittelblauen oder mittelgrünen Frack, sondern eine bequeme Jacke fürs Haus. Vater Wieck und Tochter Clara setzen sich an den Tisch. Noch keine neue Frau im Haus, die Brüder sind bei einer Madame »in Pension« gegeben. Zum Frühstück wird von August oder von Johanna hereingetragen: Kaffee mit Zichorie, geschmälztes Brot. Die Haushälterin ist zugleich Köchin.

Zwischen Verkaufsbuden, Verkaufszelten: Gedrängel. In fast allen Straßen die Planwagen. Ich sehe ein halbes Dutzend auf einer alten Fotografie: die Wagen tunnelförmig überwölbt, das Holzgerüst mit beinah weißem Segeltuch bespannt. Diese Wagen (die Planwagen aus Westernfilmen gleichen) wurden »Weiße Elefanten« genannt. Weiße Elefanten kamen zu Hunderten, zu Tausenden in die Stadt, brachten Waren mit in Mengen, in Massen, die sich kaum noch zwischenlagern ließen – Hunderttausende von Zentnern. Kind Clara, in der Innenstadt wohnend, wird also dieses bunte, vielstimmige, auch vielsprachige Gedrängel miterlebt haben.

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